Wann kommen eigentlich die ersten Zähne meines Babys?

Die ersten Zähne entwickeln sich in der Regel zwischen dem 3. und 8. Lebensmonat eures Babys. Dies ist aber natürlich von Kind zu Kind
unterschiedlich, das sich jedes Kind anderes entwickelt.
In den meisten Fällen sind die unteren vorderen Schneidezähne die ersten Zähne, die zu sehen sind.
Anschließend folgen die oberen vorderen Schneidezähne, dann die seitlichen. Erst im Anschluss bilden sich die restlichen Milchzähne.
Das gesamte Milchzahn-Gebiss eines Kindes ist in der Regel bis etwa zum 40. Monat vollständig entwickelt.

Woran kann ich erkennen, dass bei meinem Baby bald die ersten Zähne kommen?

Die Symptome können sehr vielfältig ausfallen oder auch gar nicht vorhanden sein.
So können folgende Symptome auftreten

  • vermehrtes Sabbern
  • rote Wangen
  • Appetitlosigkeit aufgrund der SChmerzen
  • Fieber und / oder Schnupfen (bei zu hohem Fieber solltet ihr auf jeden Fall euren Kinderarzt aufsuchen!)
  • es kann Durchfall und ein wunder Po auftreten, da sich der vermehrte Speichelfluss auf den Magen und die Darmflora auswirkt
  • Dein Kind übergibt sich
  • Heißer Kopf
  • Unruhiger Schlaf

Zusätzliche Infos zum Thema Zahnbildung bei Babys

Bei einigen Babys wird das Zähne kriegen wirklich zur Qual, sie leiden unter Durchfall, Fieber, Hitzewallungen und haben deutlich weniger Hunger, wodurch man sich als Eltern natürlich große Sorgen macht, aber in den meisten Fällen ist dies völlig normal und nur eine Phase, mit der man sich aber nichtsdestotrotz auseinandersetzen muss. Der erhöhte Speichelfluss kann sich auf die Magen- und Darmflora auswirken, wodurch euer Baby unter Durchfall und Magenproblemen leiden kann. Hier kann Salbei- oder Kamillentee helfen. Auch kannst du dein Kind auf einem kühlen Spucktuch herumkauen lassen, dies hilft oft dabei, die Schmerzen zu reduzieren. Es gibt sogar Fälle, in denen ein Baby bereits mit Zähnen auf die Welt kommt. Bei uns hat es auch oft geholfen, wenn man sich einfach richtig mit seinem Kind beschäftigt, beispielsweise kann man einen schönen Spaziergang machen oder eine Spiel-Runde einlegen.

Wichtige Links zum Thema “Zahnen” bei Babys

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hier klicken)
Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (Hier klicken)

Was kann ich tun, um meinem Baby zu helfen und den Schmerzen entgegenzuwirken?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, deinem Kind während dieser Zeit zu helfen und den Schmerzen entgegenzuwirken

Beißringe

Beißringe sind eine großartige Alternative zur Bernsteinkette und können euer Baby hervorragend unterstützen. Durch die wechselnde Oberflächenstruktur wird das Zahnfleisch deines Babys wunderbar massiert und das tollste ist, dass Beißringe völlig ungefährlich sind. Achte auf jeden Fall darauf, dass auf dem Beißring oder aber auch auf der Verpackung, die für Deutschland notwendige CE Kennung vorhanden ist. Außerdem solltest du darauf achten, dass das Material frei von BPA, BPS und PVC ist, da es sonst krebserregende Stoffe enthalten könnte, welche eurem Baby schaden. Falls du den Beißring in einem Vaporisator bzw. Dampfreiniger desinfizieren möchtest, achte bitte darauf, ob dies laut dem Hersteller erlaubt ist.

Massagestifte

Massagestifte sehen aus wie eine Art Stift und haben meistens schöne Wölbungen, mit denen du deinem Kind das Zahnfleisch massieren kannst.

Cremes

Es gibt auch tolle Cremes, welche den Schmerzen deines Babys entgegenwirken und das Zahnfleisch beruhigen, beispielsweise mit Kamillenextrakt oder Zinksalbe.
Dentinox ist vielleicht sogar etwas bekannter, einige Mütter haben darauf hingewiesen, dass in dieser Creme Alkohol enthalten ist und sie dies unmöglich finden.
Allerdings ist die Menge so verschwindend gering, dass man sich darüber keine Sorgen machen muss, dass beispielsweise eine Abhängigkeit entsteht. Außerdem soll man die Creme seinem Baby ja auch nicht zu trinken geben, sondern massiert eine etwa erbsengroße Menge ins Zahnfleisch ein. Wir nutzen die Creme etwa alle 2 Tage, was in unseren Augen völlig in Ordnung ist.
Wir sind sehr zufrieden damit und die Creme hat unsere Kleine wunderbar unterstützt.
Aber achtet bitte auf jeden Fall darauf, dass ihr eure Hände wascht, bevor ihr mit der Creme das Zahnfleisch eures Babys massiert! Ihr möchtet ja nicht, dass unnötigerweise Bakterien in den Mund eures Kindes gelangen.

Kalte Waschlappen

Kalte Waschlappen eignen sich natürlich auch gut, um deinem Baby den Schmerz, der durch das Zahnen verursacht wird, zu nehmen. Die Waschlappen kühlen das Zahnfleisch deines Babys und es wird deutlich entspannter und ruhiger sein. Zusätzlich kann es auf den Waschlappen herumkauen und auch der vermehrte Speichelfluss ist kein Problem, da dieser direkt aufgesaugt wird. Achte aber bitte drauf, dass die Waschlappen nicht zu kratzig sind (nach Möglichkeit solltest du diese immer im Trockner trocknen, da sie dadurch optimal weich werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei deinem Baby Ausschlag im Mundbereich auftritt, was man durch die Auswahl der richtigen Waschlappen auf jeden Fall vermieden werden kann.

Harte Lebensmittel

Harte Lebensmittel können deinem Baby genauso gut helfen. Wir haben gute Erfahrungen mit Zwieback gemacht. Oder auch mit hartem Brot. Dadurch wird das Zahnfleisch deines Babys massiert und – falls dein Baby häufiger weinen sollte – wird so auch der Schmerz, der durch das Zahnen verursacht wird, deutlich reduziert.

Homöopathische Mittel

Bücher zum Thema Homöopathie

Bernsteinketten

Viele Großeltern oder auch Eltern glauben, dass sie ihr Baby mit einer Bernsteinkette wunderbar unterstützen können. Leider ist dies ein weit verbreiteter Irrglaube und kann in manchen Fällen sogar gefährlich werden. Natürlich sind die meisten Bernsteinketten für Babys extra so konzipiert, die Gefahr für Babys so gut es geht zu reduzieren. Die Steine sind einzeln verknotet, sodass, wenn die Kette wirklich einmal reisen sollte, sich auch nur ein Stein löst. Jedoch besteht auch dort die Gefahr, dass das Kind den Stein verschluckt oder ihn sich in die Nase steckt, was natürlich dazu führen kann, dass dein Kind erstickt. Jedoch glauben immer noch viele Menschen an die Heilkräfte von Bernsteinketten, welche wissenschaftlich überhaupt nicht belegt sind. Viele Ärzte und Fachleute sprechen sich ganz klar gegen die Nutzung von Bernsteinketten aus. Natürlich kann es auch passieren, dass die Kette gar nicht erst reißt und sich das Kind mit der Kette selbst stranguliert. Falls ihr dennoch eine Bernsteinkette nutzen möchtet, findet ihr unterhalb den passenden Link dazu.