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Was kann man tun, wenn sich mein Kind in einer ungünstigen Position befindet?

In 3%-4% aller Schwangerschaften bleibt das Baby bis zur Geburt in einer ungünstigen Position. Jede Schwangere hat die Möglichkeit, das Baby beim Umdrehen zu unterstützen. Man nimmt an, dass das Baby bis zur 32. Schwangerschaftswoche genug Platz hat, um die Position zu ändern. Ab der 32. bis zur 34. Schwangerschaftswoche befinden sich schon mehrere Kinder mit dem Kopf nach unten. Dies passiert dadurch, dass das Kind wächst, sein Kopf schwer ist und durch die Gravitation wird der Kopf nach unten gezogen.

Wenn sich dein Baby in einer ungünstigen Position befindet, hast du mehrere Möglichkeiten, dein Kind zum Umdrehen zu animieren.

"Spinning Babies"

Diese Technik hilft dem Baby, mehr Platz – vor allem im unteren Bereich – in der Gebärmutter zu haben. Diese Übungen solltest du mit deiner Hebamme besprechen, da sie schon die nötige Erfahrung mitbringt und dir die besten Übungen für deine Situation näher erläutern kann.
Wenn du Schwierigkeiten hast, die Übungen alleine durchzuführen, bitte deinen Partner oder eine nahestehende Person um Unterstützung.
Hiermit kannst du schon ab der 30. Schwangerschaftswoche anfangen.
Umso früher du dies tust, umso höher ist die Chance, dass sich das Baby noch umdreht.

"Kopfüber"

Diese Übung macht man im Wasser. Versuche nach Möglichkeit, einen Kopfstand im Wasser zu machen. Vergiss nicht, dass sich dein Bauch komplett im Wasser befinden sollte, bitte nach Möglichkeit deinen Partner oder eine nahestehende Person um Unterstützung.
Im Wasser herrscht keine Gravitation, daher kann es dem Baby helfen, sich umzudrehen. Diese Übung solltest du nur im Wasser machen, da diese bei Nachahmung zu Hause ernsthafte Verletzungen und Schäden für dich und dein Baby verursachen kann. Wenn du dich nicht imstande fühlst, diese Übung durchzuführen, tun die Bewegungen im Wasser auch schon sehr gut.

Moxa-Therapie

Diese Technik kommt aus der chinesischen Medizin. Hierfür verwendet man eine spezielle “Zigarre” aus Beifuß. Diese wird nah an den äußeren Rand der kleinen Zehen gehalten (rechts und links im Wechsel), bis die werdende Mutter die Wärme spürt. Die Wärme aktiviert den Akupunkturpunkt eines bestimmten Meridians. Dadurch wird die Muskulatur der Gebärmutter angeregt und führt zu leichten Kontraktionen. Diese können zu einer Drehung des Kindes führen.
20 min. / Tag (ab 31. SSW)

Homöopathie

Wenn sich dein Kind in Beckenendlage befindet, nimmt die Schwangere in manchen Fällen Pulsatilla (Kuhschelle) ein. Dies kann man einmalig (C 200) oder mehrmalig (C 30 | 2x / Tag, 3 Tage lang).

Händische Drehung

Diese Technik kann ab der 37. Schwangerschaftswoche angewendet werden. Hier kann es allerdings zu einigen Komplikationen kommen, unter anderem zu Plazentaablösung, die Nabelschnur legt sich um den Kopf des Babys oder dass die Beckenknocher brechen. Diese Technik wird stets unter der Aufsicht eines Facharztes mit Hilfe eines Ultraschalls durchgeführt. Falls es zu Komplikationen kommen sollte, besteht die Möglichkeit, dass das Kind per Kaiserschnitt geboren wird. In 70% der Fälle verläuft diese Anwendung ohne Komplikationen.

Becken hoch

Diese Technik kannst du zuhause durchführen. Hierzu legst du dich mit angewinkelten Beinen auf den Rücken, deine Arme liegen seitlich neben dem Körper. Dann drückst du dein Becken nach oben und versuchst diese Position so lange wie möglich zu halten. Diese Übung kannst du täglich bis zu einer halben Stunde wiederholen.

Bauchmassage

Für diese Übung benötigst du ein kleines Kissen. Hierzu legst du dich mit angewinkelten Beinen auf den Rücken, deine Arme liegen seitlich neben dem Körper. Unter deinem Rücken positionierst du das Kissen, das das Becken höher ist als der Rest deines Körpers. Jetzt kannst du beginnen, deinen Bauch langsam in die Richtung zu massieren, in die sich dein Baby drehen soll.

Bei jeder Schwangerschaft sind Übungen sehr wichtig, damit es deinem Baby leichter fällt, in der Gebärmutter die richtige Position zu finden. Hier ist Schwimmen, gerades Sitzen und Übungen am Gymnastikball sehr hilfreich. Du kannst mit deiner Hebamme besprechen, welche Übung für dich am vorteilhaftesten ist.