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Meine Schwangerschaft – Meine eigenen Erfahrung

In diesem Artikel könnt Ihr erfahren, wie ich von meiner Schwangerschaft erfahren habe, wie ich mich in den ersten Momenten nach der Nachricht gefühlt habe und was sich im im Laufe meiner Schwangerschaft in meinem Körper verändert hat und welche Symptome aufgetreten sind.
Als nächstes möchte ich Euch erzählen, was im 1., 2. und 3. Trimester beim Arzt untersucht worden ist, wie Ihr mit Übelkeit umgehen könnt und viele wertvolle Tipps rund um die richtige Ernährung.
Viele Frauen haben Ihre Schwangerschaft geplant. Bei mir ist dies sehr spontan passiert.

Ich habe von meiner Schwangerschaft in der 5. Schwangerschaftswoche erfahren.

Zu der Zeit habe ich gearbeitet und mich im Job weitergebildet.

Ich habe so früh von meiner Schwangerschaft erfahren, dass ich bei der Untersuchung meines Frauenarztes noch nichts sehen konnte. Weder vom Baby, noch einen Herzschlag.
Deshalb hat er mich darum gebeten, in den nächsten 2 Wochen wieder zu kommen, damit wir die eventuelle Schwangerschaft bestätigen können.
Es war absolut keine einfache Zeit, die 2 Wochen in Ungewissheit zu verbringen und ich denke, dass es vielen anderen Frauen auch so geht.
Als die 2 Wochen dann endlich vorbei waren, habe ich bei der Untersuchung das erste Mal den Herzschlag meines Babys sehen und hören können.
Dieses Gefühl, welches ich zu diesem Zeitpunkt hatte, kann man einfach nicht beschreiben. Es war einfach absolut überwältigend. Ich war unglaublich stolz und so glücklich wie nie zuvor. Aber man macht sich schon auch Sorgen, dass etwas passieren könnte. Dieses Gefühl, welches ich bei der ersten Untersuchung hatte, hat bis heute nicht nachgelassen, da ich mit 22 Jahren schon eine Fehlgeburt überwältigen musste.
Ich habe mir jeden Tag Gedanken gemacht, ob alles gut wird und ob es bis zum Ende der Schwangerschaft auch so bleiben wird. Die von Euch, die das Gleiche oder etwas Ähnliches erlebt habe, wissen vielleicht, wovon ich rede. Man sagt, dass Stress nicht gut ist, dass man viel aufpassen muss und sich körperlich nicht überanstrengen darf.
Aber in meinem Inneren fühlte es sich alles andere als leicht an.

Erschöpfung durch SchwangerschaftWenn sich die Emotionen ein bisschen beruhigt haben, kommt die schwierigste Zeit.
Die Schwangerschaftsübelkeit. Ich will hier natürlich ganz deutlich sagen, dass jede Schwangerschaft anders verläuft und man sich hier auch nicht mit anderen vergleichen kann.
Bei mir hat die Übelkeit ab der 8. Schwangerschaftswoche angefangen und hat ungefähr bis zur 14. Woche angehalten. Die Zeit war wirklich furchtbar!
Der Ausdruck „morgendliche Übelkeit“ hatte bei mir gar keine Bedeutung, da bei mir dieses Gefühl meistens den ganzen Tag über präsent war. Am besten ging es mir, wenn ich gar nichts gegessen habe, weil ich sonst jedes Mal direkt zur Toilette rennen konnte, um mich zu übergeben. Ich habe so vieles ausprobiert, um der Übelkeit entgegenzuwirken, aber im Grunde hat nichts wirklich geholfen, es ist sogar noch schlimmer geworden.

Was kann ich essen und was nicht?

Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, was ich essen und trinken kann und was nicht.

Was es auf jeden Fall deutlich verschlimmert hat ist:

» Getränke mit Kohlensäure » saures Essen (mit Essig oder Zitrone) » Schokolade (☹ manchmal konnte ich aber einfach nicht widerstehen, aber dann ging es direkt wieder los) » würziges Essen » heiße Getränke

Was hat mir geholfen?

Was mir wirklich sehr geholfen hat, waren Coca-Cola (natürlich auch andere Marken ?) ohne Kohlensäure (diese habe ich davor immer geschüttelt) und Fencheltee (kalt).

Cola hätte ich wirklich literweise trinken können, das war das absolut richtige Medikament für mich.

Ich habe 66kg zum Beginn meiner Schwangerschaft gewogen und habe in den ersten Monaten aufgrund der Übelkeit kaum zugenommen, ich habe sogar eher abgenommen. Danach hat sich mein Gewicht jedoch verdoppelt.
Ab dem 3. Monat habe ich 6kg in einem Monat zugenommen, was ich wirklich viel finde.
Bei manchen Frauen sind es zwischen 2kg – 5kg. Ich kenne auch Frauen, welche in der gesamten Schwangerschaft so viel zugenommen haben, wie ich in einem Monat.

Mein Bauch wurde dadurch deutlich größer. Ab dem 3. Monat hatte ich einen Bauch, den man im Vergleich zu anderen Müttern in meinem Stadium deutlich erkennen konnte.

Ich hatte das Gefühl, dass sich die Gewichtszunahme immer mehr verschlimmert.
Im 2. Trimester habe ich zwischen 5kg – 9kg im Monat zugenommen.

Im 1. Trimester waren nicht nur die Übelkeit und die Gewichtszunahme das Problem.
Meine Brüste sind auch sehr schnell gewachsen und wurden sehr empfindlich.
Manchmal war es so schmerzhaft, dass ich überhaupt keinen BH tragen konnte.

Ich habe auch versucht, meine Schmerzen mit einer Brustmassage zu lindern, jedoch war dies in dem Zustand absolut unmöglich.
Ich kann nicht sagen, dass diese Schmerzen komplett nachgelassen haben, weil die Brüste über die gesamte Dauer der Schwangerschaft wachsen, aber es ist mit der Zeit besser geworden.

Worauf ich wirklich extrem stolz war, ist, dass ich bis zum Anfang des 3. Trimesters absolut keine Dehnungsstreifen hatte, wovor ich immer große Angst hatte.

Leider hatte ich dann doch nicht so viel Glück und ab der 30. Schwangerschaftswoche ist es innerhalb von 2 Wochen wirklich schlimm geworden. Die ersten Streifen sind durch die Bewegungen des Babys (welche ab der 16. Schwangerschaftswoche beganngen) entstanden (außerdem befindet es sich momentan in Beckenendlage, wodurch mein Bauch noch zusätzlich gedehnt wird).

Diese Produkte habe ich schon ausprobiert

Burt’s Bees Pflegeöl

» beruhigt die Haut und verleiht ihr einen natürlichen Glanz
» Mandel- und Zitronenöl sowie Vitamin E sorgen für eine gesund aussehende Haut
» 100% natürliche Inhaltsstoffe
» frei von Phtalaten, Parabenen, Mineralölen oder SLS

Bi-Oil Hautpflege-Öl für Narben und Dehnungsstreifen

» Verbessert das Hautbild bei Narben, Dehnungsstreifen und Pigmentstörungen
» Vorteile eines Pflegeöls kombiniert mit denen einer Bodylotion – pflegt wie ein Öl und zieht dennoch schnell ein
» reich an Vitamin A, Ringelblumentextrakt, pflanzlichen Ölen von Lavendel und Rosmarin, sowie dem Öl römischer Kamille

WELEDA Schwangerschafts-Pflegeöl zur Vorbeugung und Beseitigung von Schwangerschaftsstreifen

» umfangreiche Pflege und Schutz
» gibt der Haut Elastizität zurück
» Mildes Mandelöl, Feuchtigkeit bewahrendes Jojobaöl, Vitamin E reiches Weizenkeimöl mit einem Auszug an Arnika
» Ideal zum Massieren
» für jeden Hauttyp geeignet

Aber wie schon gesagt, solltet ihr Euch da keine Sorgen machen, weil ihr auch nicht zwangsläufig Dehnungsstreifen bekommt. Ich denke, dass diese auch nicht so schlimm gekommen wären, wenn ich die Öle und Cremes von Anfang an kontinuierlich benutzt hätte. Ich habe auch viel über die Veränderungen des Körpers im Internet gelesen und habe in einem Forum gelesen, wie positiv eine Frau über ihre Dehnungsstreifen gesprochen hat und dass diese nur zeigen, dass da in dem kleinen Bäuchlein ein Wunder heranwächst.
Dadurch habe ich auch wieder gemerkt, wie vieles wir Frauen für unser kleines Wunder alles „opfern“ können und man sich auch nicht dafür schämen braucht oder traurig sein muss.
Dieser Text hat mir auch eine andere Sicht auf die Veränderungen meines Körpers gegeben, weil das Wichtigste ist doch, dass das Kind gesund ist!

Was den Frauenarzt angeht, solltest du mindestens 1x im Monat zur Kontrolle gehen.

Was passiert während der Schwangerschaft und welche Tests werden gemacht?

Untersuchungen während meiner SchwangerschaftIn meiner Übersicht kannst du sehen, was du unbedingt durchführen solltest und was nicht jeder Arzt zum gleichen Zeitpunkt macht. * Ab der 5.-7. Schwangerschaftswoche wird der Bluttest gemacht, genauso wie ein Schwangerschaftstest (in der Regel wird vor der Blutabnahme und Untersuchung dein Urin kontrolliert). Hier wird dir auch empfohlen, Folsäure zu dir zu nehmen, damit sich das Baby richtig entwickeln kann. (das soll aber auch nicht heißen, dass es Auswirkungen hat, wenn du auf Folsäure verzichtest) * Ab der 9.-12. Schwangerschaftswoche soll das Test auf Antikörper gemacht werden (dies ist sehr wichtig für Frauen, welche eine negative Blutgruppe haben), dann wird auch gemacht eine Ultraschalluntersuchung, genauso wie das erste Screening durchgeführt. Beim Screening wirst du dann auch dein Kind zum ersten Mal als „richtigen Menschen“ sehen können. * zwischen der 10.-13. Schwangerschaftwoche wird der Test für Chromosom-Anomalien gemacht (beispielsweise, um auszuschließen, dass dein Kind mit Trisomie 21 geboren wird) * ab der 11.-14. Schwangerschaftswoche wird eine Nackentransparenzmessung durchgeführt Hier wird dein Baby per Ultraschall untersucht und die Flüssigkeitsansammlung unter der Haut des Nackens deines Kindes vermessen. Falls diese vergrößert ist, besteht das Risiko für eine Chromosomenstörung (Trisomie 21) oder eine Fehlbildung. Außerdem wird die Menge des Fruchtwassers gemessen. * zwischen der 14.-17. Schwangerschaftswoche kannst du die Herztöne mit einem Doppler hören. * ab der 18. Schwangerschaftswoche kannst du das Geschlecht deines Babys erfahren. (dies hängt jedoch von der Lage deines Babys ab) * zwischen der 19.-22. Schwangerschaftswoche – Screening auf Anomalien, hier wird die das Wachstum der Knochen, die Entwicklung des Gehirns und aller wichtigen Organe analysiert. (wenn dem Arzt hier Missstände auffallen oder etwas nicht so ausgeprägt ist, wie es sein soll, wird er dir zu einem „Großen Ultraschall“ raten. Diesen habe ich in der 24. Schwangerschaftswoche machen lassen. (Die anfallenden Kosten hierfür werden auch von deiner Krankenkasse übernommen.) Außerdem habe ich einen „4D Ultraschall“ machen lassen, wo – im Ultraschall – wie in einem Video um mein Baby herumgefahren wird und ich anschließend sogar Bilder und ein großartiges Video von den Aufnahmen bekommen habe. Oft muss man die Kosten hierfür selbst tragen, es gibt jedoch auch bestimmte Fälle, wo dies von der Krankenkasse übernommen wird. Am besten erkundigst du dich hier bei deinem Ansprechpartner * ab der 28. Schwangerschaftswoche kannst du einen Geburtsvorbereitungskurs machen. (Auch dieser wird in manchen Situationen übernommen) * ab der 34. Schwangerschaftswoche wird ein Geburtsplan erstellt. Beispielsweise, wenn sich dein Baby in einer ungünstigen Position befindet und per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden muss. Hierfür wird dir eine Überweisung für dein Krankenhaus gegeben und dort mit Euch alles Wichtige rund um dieses Thema besprochen. Der Geburtsplan wird auch dort erstellt. Gesunde Ernährung während meiner SchwangerschaftZur Ernährung in der Schwangerschaft kann ich eigentlich nur das sagen, was Euch euer Arzt auch sagen wird: Ausgewogene und gesunde Ernährung!!! Du darfst nicht vergessen, dass du jetzt für 2 Personen zu sorgen hast und dich auch dementsprechend ernähren musst. Dein Baby braucht viele lebenswichtige Vitamine, also iss viel Obst und Gemüse. Außerdem ist auch Fleisch ein wichtiges Thema, da sich in diesem Eiweiß – ein weiterer sehr wichtiger Nährstoff – befindet. Für Vegetarier und Veganer ist es sehr wichtig Rote Bete (Eisen) zu essen (roh, statt gekocht oder aus dem Glas = mehr Vitamine)

Eiweißhaltiges Obst und Gemüse findet ihr hier:

Obst:

» Jackfrucht » Avocado » Jackfrucht » Goji Beeren » Guave » Getrocknete Früchte » Rosinen

Gemüse:

» Brunnenkresse » Kidneybohnen » Champignons » Spinat » Senfblätter » Gartenbohnen » Kopfsalat » Sojabohnen » Linsen » Brokkoli

Am wichtigsten ist aber immer noch, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen, da diese für dein Baby unerlässlich ist und es über das Fruchtwasser das Wasser zu sich nimmt. Euer Körper braucht Wasser wie nie zuvor. Es wird empfohlen, mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag zu trinken. Ich habe selber gemerkt, dass manchmal 1,5 Liter deutlich zu wenig sind, habe aber auch viel Tee getrunken (was mir doch lieber ist und dazu noch gesund). Bewegung während meiner SchwangerschaftAls letzten Punkt möchte noch etwas über ausreichende Bewegung sagen. Umso weiter deine Schwangerschaft voranschreitet, umso weniger wirst du dich bewegen können oder auch öfter mal keine wirkliche Lust darauf haben. Dennoch kann ich aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass Bewegung sehr wichtig ist. Manchmal habe ich mich sehr schlapp und müde gefühlt und habe mich trotzdem aufgerafft, vor die Tür zu gehen (zumindest eine kleine 15-20-minütige Runde um den Block). Das versorgt nämlich nicht nur dich selbst, sondern auch dein Baby mit viel frischem Sauerstoff. Und den ganzen Tag in der Wohnung zu sitzen finde ich auch nicht immer schön. Abends kann man es sich ja dann immer noch auf der Couch gemütlich machen ?