Wir nutzen auf unserer Seite Affiliate-Links. Wenn Ihr ĂŒber einen dieser Links etwas kauft, erhalten wir eine kleine Provision, können uns so finanzieren und Euch weiterhin spannende und informative BeitrĂ€ge zur VerfĂŒgung stellen.
All unsere Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) markiert und so leicht fĂŒr euch erkennbar.

Ein kurzer Überblick zum Thema Mehrlingsschwangerschaften

Eine Mehrlingsschwangerschaft kommt zustande, wenn sich in der GebÀrmutter mehr als ein Embryo entwickelt. Eine Mehrlingsschwangerschaft tritt bei einer von 250 Frauen auf (Deutschland). Jedes 28. Kind ist ein Mehrlingskind.
Die Wahrscheinlichkeit von Zwillingen liegt bei etwa 1,2%.
Die Wahrscheinlichkeit von Drillingen liegt bei 0,01%.
Die Wahrscheinlichkeit von Vierlingen liegt bei 0,0002%.
Die Wahrscheinlichkeit von FĂŒnflingen liegt bei 0,000002%.

Die höchste Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft liegt bei Zwillingen.

Diese kann man in 2 Arten einteilen: eineiige und zweieiige.
Eineiigen Zwillinge entstehen aus einer einzigen befruchteten Eizelle, welche sich im Laufe der Schwangerschaft teilt. Außerdem haben eineiige Zwillinge immer das gleiche Geschlecht.

Bei zweieiigen Zwillingen werden 2 bzw. mehrere Eizellen befruchtet (je nachdem, um wieviele Embryonen es sich handelt). Hier können die Babys das gleiche oder unterschiedliche Geschlechter haben.
Die Möglichkeit einer Schwangerschaft mit zweieiigen Zwillingen erbt man mit den Genen, hierauf hat der Partner jedoch keinen Einfluss, da diese Erbinformationen ausschließlich mit den Genen der Frau weitergegeben werden.
Die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht sich, wenn bei der Frau eine Hormonbehandlung zwecks Schwangerschaft durchgefĂŒhrt wird. Studien zeigen, dass Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren hĂ€ufiger eine Mehrlingsschwangerschaft erleben als Frauen jĂŒngeren Alters.

Eineiige Zwillinge können sich eine Plazenta teilen, jedoch kann auch jede Eizelle eine eigene Plazenta haben. Genauso sieht es bei der Fruchtblase aus.
Bei zweieiigen Zwillingen bildet jeder Embryo eine eigene Fruchtblase und Plazenta.
Dadurch, dass Zwillinge mehr Sauer- und NÀhrstoffe benötigen, kommt es bei Mehrlingsschwangerschaften hÀufiger zu Komplikationen, Beschwerden oder Gefahren welche deutlich höher sind als bei einzelnen Schwangerschaften.
Hier kommt es aufgrund dessen auch hÀufiger zu Untersuchungen, um AnÀmie, Infektionen oder Schwangerschaftsvergiftungen vorzubeugen.

Die Komplikationen bei Mehrlingsschwangerschaften:

» Unterschiedliches Wachstum der Embryonen in der GebÀrmutter
» Tod des einen Embryos und anschließende Absorption (Risiko bei 4%)
» Fetofetales Transfusionssyndrom (FFTS – wenn dem einen Zwilling mehr Blut zur VerfĂŒgung steht als dem anderen)
» Nabelschnurkomplikationen
» Komplikationen beim Wachstum der GebÀrmutter
» ErnÀhrungskomplikationen

Bei Mehrlingsschwangerschaften mit 2 Plazentas, ist die Wahrscheinlichkeit einer FrĂŒhgeburt deutlich höher. Bei Schwangerschaften mit einer Plazenta besteht ein Risiko von 1/3, dass Komplikationen auftreten, welche spezifisch behandelt werden mĂŒssen.
Mehrlingsschwangerschaften laufen oft auf einen Kaiserschnitt hinaus, eine natĂŒrliche Geburt ist nur möglich, wenn jedes Kind ĂŒber eine eigene Fruchtblase verfĂŒgt und sie sich mit dem Kopf nach unten befinden.

Eine UniversitÀt in Amerika hat bestÀtigt, dass die Lebenserwartung von Zwillingen durch die Starke Bindung untereinander deutlich höher ist.