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Wie wird ein Kaiserschnitt eigentlich durchgeführt? Hier erhaltet Ihr die Antwort

Ein Kaiserschnitt ist eine gynäkologische Operation, bei welcher der Unterbauch geöffnet wird. Hier werden – um das Kind aus der Gebärmutter herauszuholen – Haut, Bauchfellmuskeln (Peritoneum) und Gebärmuttermuskeln getrennt. Wenn es nötig ist, wird die Fruchtblase mit medizinischer Hilfe geöffnet. Danach wird das Kind und die Plazenta aus der Gebärmutter entnommen. Ein Kaiserschnitt sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da dieser – wie jede Operation – Vor- und Nachteile hat. Es kann hier zu Infektionen kommen, welche die Gebärmutter, die Blase oder den Darm schädigen. Zudem besteht auch die Gefahr von Blutungen und der Entstehung von Narbengewebe. Ein Kaiserschnitt wird nicht vor der 39. Schwangerschaftswoche durchgeführt.

Ein Kaiserschnitt wird in diesen Fällen durchgeführt:

» falls eine Gefahr für die Mutter oder das Kind besteht » wenn das Baby in einer ungünstigen Position für eine natürliche Geburt liegt » bei Mehrlingsgeburten » wenn das Gewicht des Babys 4 kg übersteigt » bei gesundheitlichen Problemen der Mutter (Herz-, Nieren- oder Sehkraftproblemen) » wenn sich das Baby zu viel Zeit lässt (mehr als 42 Schwangerschaftswochen) und es auch mit Hilfe von Medikamenten zu keiner natürlichen Geburt kommt Heutzutage wird ein Kaiserschnitt häufiger durchgeführt, da der Fortschritt der Medizin immer mehr Möglichkeiten bietet und so gut wie kein Risiko für Mutter und Kind besteht. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland über 230.000 Kaiserschnitte durchgeführt. Zwischen den Jahren 2007 und 2017 hat sich die Rate an Kaiserschnitten um mehr als 20% gesteigert. Zur Durchführung eines Kaiserschnittes benötigt man eine Betäubung. Hier hat man die Wahl zwischen einer Regionalanästhesie (Epidural-, Peridural- oder Spinalanästhesie) oder einer Vollnarkose. Außerdem wird ein Katheter gesetzt (eine für die Narkose und eine für die Blase). Nach der Operation wird die Mutter an der Stelle des Schnittes Schmerzen verspüren, welche werden durch Medikamente reduziert. Zudem wird Blasenkatheter wird entfernt. Der Patient sollte spätestens 8 Stunden nach der Operation – mit Hilfe des Krankenhauspersonals oder des Partners – wieder aufstehen. Am besten sollte man mit kleinen Schritten beginnen und versuchen, kleine Strecken zu laufen. Nach einem Kaiserschnitt unterstützen regelmäßige Bewegung und leichte Übungen den Heilungsprozess. Nach etwa 24 Stunden darf man auch eine Dusche nehmen (in manchen Fällen wird dies erst ab dem 3. Tag empfohlen, je nach Ablauf der Operation). Die Narbe wird 2x am Tag desinfiziert, sowie nach jeder Dusche. 5 – 7 Tage nach der Operation werden die Nähte entfernt. Alle Beschwerden sollten zwischen 2 und 4 Wochen verschwunden sein. Nach Heilung der Narbe wird empfohlen, Übungen mit einem Physiotherapeuten durchzuführen. Eine Bauchmuskeltraining sollte man erst nach etwa einem halben Jahr wieder durchführen, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Stattdessen kann man Schwimmen (erst, wenn die Blutungen nachgelassen haben). Was passiert bei einem Kaiserschnitt?

Vorteile des Kaiserschnittes:

» Keine Wehen » Keine Geburtsanstrengungen » Kein ungewolltes Wasserlassen oder Stuhlgang » Kein Dammriss- oder schnitt » Du kennst das genaue Geburtsdatum » Keine Schmerzen, wie bei einer natürlichen Geburt » Kein Unwohlsein » Nur eine Untersuchung im Vorfeld » Kein Risiko auf Hypoxie (Sauerstoffmangel)

Nachteile des Kaiserschnittes

» Schmerzen nach der Geburt » Eine Narbe » Das Baby durchläuft keinen natürlichen Geburtsprozess, welcher das Kind auf die bevorstehende Veränderung vorbereitet » Immunsystem möglicherweise nicht so ausgeprägt, wie bei einer natürlichen Geburt » min. 2 Jahre Abstand zur nächsten Schwangerschaft » während dem Heilungsprozess besonders vorsichtig sein » länger im Krankenhaus (min. 3 Tage) » Stillbeginn verschiebt sich » Schmerzen beim Geschlechtsverkehr » Phantomschmerzen » in der ersten Zeit nach dem Kaiserschnitt ist man auf Hilfe angewiesen (kein schweres Heben oder Anstrengungen)