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Impfungen während der Schwangerschaft werden von vielen Spezialisten empfohlen, um sich selbst und sein Kind zu schützen. Hier muss man aber darauf achten, welche Impfung man durchführen möchte. Man unterscheidet zwischen 2 Typen von Impfungen. Diese, welche die Mutter und das Kind schützen und jene, die Komplikationen verursachen können. In der Regel darf eine Schwangere sich nicht mit Lebendimpfstoff impfen lassen.

Zu Impfungen mit Lebendimpfstoff zählen:

» Masern
» Mumps
» Röteln
» Windpocken

Wenn man eine Schwangerschaft plant, sollte man min. 1 Monat vor der Schwangerschaft diese Impfungen durchfĂĽhren.

Zu Impfungen mit Totimpfstoff zählen:

» Diphtherie
» Hepatitis B
» Hib (Haemophilus influenzae Typ B)
» Kinderlähmung
» Keuchhusten
» Tetanus

Sollte man sich für diese Impfungen entschieden haben, sollten diese – in der Regel – zwischen dem 2. und 3. Trimester durchgeführt werden.

Folgende Impfungen sollte man während der Schwangerschaft durchführen:

Grippeschutzimpfung

Durch das geschwächte Immunsystem besteht ein erhöhtes Risiko für Schwangere, sich mit einem Grippevirus anzustecken.
Ohne diese Impfung ist es für die Mutter deutlich schwieriger und langwieriger, wieder gesund zu werden (aufgrund des geschwächten Immunsystems), was auch für das Kind gefährlich sein kann.
Die Impfung wurde an über 1 Millionen Schwangeren (ohne Schädigungen für die Mutter oder das Kind) getestet und hat sich damit bewährt.
Bei Impfungen von 2 Millionen Schwangeren zwischen 2002-2003, sind nur 20 Fälle registriert, bei denen Nebenwirkungen aufgetreten sind. In 9 Fällen waren dies lokale Nebenwirkungen, in 8 Fällen sind Fieber, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen aufgetreten, in 3 Fällen kam es zu einer spontanen Fehlgeburt, bei welcher man jedoch keine Verbindung zu dem Impfstoff finden konnte. Bei Frauen, welche sich nicht geimpft haben und krank werden, werden oft Fehlgeburten und Infektionen bei den Neugeborenen registriert.

Tetanus

Bei Schwangeren, welche in den vergangenen 10 Jahren gegen Tetanus geimpft worden sind, wird empfohlen, diese Impfung nach weiteren 10 Jahren wieder aufzufrischen. Bei Frauen, welche sich nie gegen Tetanus haben impfen lassen, sollte eine komplette Impfung durchgefĂĽhrt werden.
Infizieren kann man sich durch eine Hautverletzung (beispielsweise einen rostigen Nagel). Diese Bakterien durchlaufen den gesamten Körper und können das Nervensystem schädigen.
Im Jahr 1970 haben sich im Schnitt über 100 Menschen infiziert, von denen 70% der Fälle tödlich verliefen (Menschen über 65 sind hier anfälliger, aufgrund des nicht mehr so aktiven Immunsystems).
In den letzten Jahren sind nur 15 Fälle einer Infektion aufgetreten, wovon 1/10 tödlich verlaufen sind. Von Spezialisten wird empfohlen, dass sich die Mutter in der Zeit, in welcher eine Impfung für das Baby noch nicht möglich ist, impfen lässt, um ihr Kind nicht zu infizieren.

Diphtherie

Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, welche zu schweren Entzündungen des Rachens mit grau-weißlichen Belägen führen kann. Anstecken kann man sich per Tröpfeninfektion (Husten oder Niesen). Der Erreger produziert ein Gift (Toxin), welches zu Herzmuskelschädigungen (etwa 10%-25% der Fälle, hier führen 50%-60% zum Tod) führen kann. In Ländern, in denen es häufiger auftritt (beispielsweise Lettland), wurden die Todesfälle mit der Zeit niedriger.
Im Jahr 2009 wurden 4 Personen infiziert, im Jahr 2014 wurden 9 Personen infiziert, im Jahr 2018 wurden 27 Personen infiziert.
In relativen Zahlen zeigt ein Anstieg von 700% eine eindeutige Zunahme ( 2009 – 80 Millionen – 4 Infektionen / 2018 – 80 Millionen – 27 Infektionen).
Hier wird empfohlen, diese Impfung zwischen dem 2. und 3. Trimester durchzufĂĽhren.

Keuchhusten

Diese Krankheit führt zu einer Infektion der Atmungswege und wird über die Luft übertragen. Für eine Übertragung (Husten, Sprechen, Niesen) muss man sich jedoch etwa in 1 m Abstand zu einer bereits infizierten Person befinden. Dadurch erhöht sich das Risiko des Babys, durch die Nähe der Mutter infiziert zu werden. Erwachsene können diesen Virus – ohne es zu wissen – in sich tragen. Im Schnitt werden rund 3.000 Personen pro Jahr infiziert. Im Jahr 2017 wurden über 16.000 Personen infiziert, im Jahr 2018 nur noch knapp 1.000 Personen. Im Jahr 2016 wurden in 30 EU-Ländern knapp 50.000 Fälle einer Infektion registriert. Insgesamt sind 26 Todesfälle bekannt (4 davon in Deutschland).